Gorakpur, 11.12.14
Im Grunde hätte ich besser wach bleiben sollen, anstatt immer wieder
in irgendwelche Halbschlaf Zustände zu geraten, die keine angenehmen Inhalte hatten. So oder so, der Wecker klingelte um 5:30, da mir einer der 4 Inder gesagt hatte, dass der Bus um Sechs fährt. Trotzdem bin ich erst gegen sieben aus meiner Zelle verschwunden. Etwas hielt mich ab, die Strasse zu betreten. Und im Nachhinein denke ich, dass ich diese Strasse und diese Stadt einfach nicht sehen wollte. Als ich den Schlüssel abgab, schien ich einige Kilo leichter zu sein; und nichts, so nahm ich mir vor, wird dafür sorgen, jemals
wieder dieses Gebäude zu betreten, welches ich so eingestimmt verließ. Ich ging in die Richtung, in der die Busse standen, bereit notfalls in Hindi nach dem richtigen Bus zu fragen, als mich sofort, an der Strassenecke jemand ansprach: "Sunauli?" Und schon saß ich im richtigen Bus. Easy enough. Nun hatte ich die Lösung verstanden. Nicht "Ende gut, alles gut" ist das Motto, sondern "alles wird gut auf deinem Weg". Interessant.
Natürlich war es kein Touristbus, sondern ein Localbus, in dem ich
aufgrund meines Touristenstatus einen Sitzplatz erhielt. Natürlich ist es egoistisch diesen Status zu nutzen und sich zu freuen, dass man einen der bequemsten und besten Plätze hat. Am Fenster, nicht am Gang. Das bedeutet das man nicht irgendwelche Gesäße, Oberschenkel oder sonstige Körperteile immer wieder wegschieben muss, um den Kopf an den Vordersitz oder die Kopfstütze zu lehnen, während man versucht die dreistündige Fahrt zu verschlafen. Ich konnte meinen Kopf an die Fensterscheibe lehnen und mich von den mehr oder weniger heftigen Vibrationen in einen Dämmerzustand versetzen lassen. Was ein unbestreitbarer Vorteil ist. Ja, ich sollte mich schämen, keinen Stehplatz genommen zu haben. Ich habe weder das eine noch das andere getan. Verglichen mit einer Sardinenbüchse muss man sagen, dass die Sardinen eindeutig mehr Platz in ihrer Dose haben, als die Passagiere in diesem Tatabus.
Und das alles was sich abschließend zu dieser entzückenden Fahrt an die indisch - nepalesische Grenze sagen lässt. Außer diesen Eindrücken.
Im Grunde hätte ich besser wach bleiben sollen, anstatt immer wieder
in irgendwelche Halbschlaf Zustände zu geraten, die keine angenehmen Inhalte hatten. So oder so, der Wecker klingelte um 5:30, da mir einer der 4 Inder gesagt hatte, dass der Bus um Sechs fährt. Trotzdem bin ich erst gegen sieben aus meiner Zelle verschwunden. Etwas hielt mich ab, die Strasse zu betreten. Und im Nachhinein denke ich, dass ich diese Strasse und diese Stadt einfach nicht sehen wollte. Als ich den Schlüssel abgab, schien ich einige Kilo leichter zu sein; und nichts, so nahm ich mir vor, wird dafür sorgen, jemals
wieder dieses Gebäude zu betreten, welches ich so eingestimmt verließ. Ich ging in die Richtung, in der die Busse standen, bereit notfalls in Hindi nach dem richtigen Bus zu fragen, als mich sofort, an der Strassenecke jemand ansprach: "Sunauli?" Und schon saß ich im richtigen Bus. Easy enough. Nun hatte ich die Lösung verstanden. Nicht "Ende gut, alles gut" ist das Motto, sondern "alles wird gut auf deinem Weg". Interessant.
Natürlich war es kein Touristbus, sondern ein Localbus, in dem ich
aufgrund meines Touristenstatus einen Sitzplatz erhielt. Natürlich ist es egoistisch diesen Status zu nutzen und sich zu freuen, dass man einen der bequemsten und besten Plätze hat. Am Fenster, nicht am Gang. Das bedeutet das man nicht irgendwelche Gesäße, Oberschenkel oder sonstige Körperteile immer wieder wegschieben muss, um den Kopf an den Vordersitz oder die Kopfstütze zu lehnen, während man versucht die dreistündige Fahrt zu verschlafen. Ich konnte meinen Kopf an die Fensterscheibe lehnen und mich von den mehr oder weniger heftigen Vibrationen in einen Dämmerzustand versetzen lassen. Was ein unbestreitbarer Vorteil ist. Ja, ich sollte mich schämen, keinen Stehplatz genommen zu haben. Ich habe weder das eine noch das andere getan. Verglichen mit einer Sardinenbüchse muss man sagen, dass die Sardinen eindeutig mehr Platz in ihrer Dose haben, als die Passagiere in diesem Tatabus.
Und das alles was sich abschließend zu dieser entzückenden Fahrt an die indisch - nepalesische Grenze sagen lässt. Außer diesen Eindrücken.
Klingt vieles sehr anstrengend. Ich hoffe wirklich, dass du etwas Freude an der Reise findest... ;o)
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